Ein Blick in unsere IMPACT-Gruppen: Wie sehen Quartiere aus, die auch morgen noch lebenswert sind?
Um nachhaltigere und zukunftsfähige Quartiere zu entwickeln, arbeiten bei uns verschiedene bereichsübergreifende Teams an zentralen Zukunftsthemen.
Heute werfen wir einen Blick in die IMPACT-Gruppe „Lebenswerte Quartiere“.
Dafür haben wir mit Luis Ledergerber, Akquisiteur aus Stuttgart (Nyoo Real Estate GmbH, gesprochen:
Was verstehen wir unter einem „lebenswerten Quartier“ und warum ist das Thema für Instone so wichtig?
Wir entwickeln bei Instone Quartiere mit Blick auf den Alltag der Menschen vor Ort. Dabei endet unser Anspruch nicht an der eignen Grundstücksgrenze. Entscheidend ist für uns, wie gut sich ein Projekt in bestehende Strukturen einfügt und welchen nachhaltigen Mehrwert es auch für Nachbarschaft und Umfeld bietet.
Im Sinne eines verantwortungsvollen und ganzheitlichen Quartiersansatzes möchten wir, dass sowohl die Bewohner unserer Quartiere als auch das direkte Umfeld von unseren Projekten profitieren.
Unser Social-Scoring-Modell unterstützt uns dabei, qualitative Projektparameter systematisch messbar zu machen und ihre Wirkung zu visualisieren.
Welcher Aspekt macht Quartiere heute wirklich lebenswert?
Das beginnt schon mit der Auswahl des richtigen Standorts.
Wie gut ein Quartier angebunden ist, wie schnell wichtige Orte erreichbar sind und welche Qualität die Nachbarschaft bietet, fördert die Lebensqualität vor Ort wesentlich.
Indem wir z. B. Gemeinschaftsräume zur Verfügung stellen, können wir Orte der Gemeinschaft schaffen, Anonymität aufbrechen und Inklusion stärken. So kann ein „Wir“-Gefühl bei den Bewohnern und Anwohnern entstehen.
Außerdem berücksichtigen wir Mobilitätskonzepte wie beispielsweise Car-Sharing-Angebote, um die infrastrukturelle Anbindung zu verbessern. Dies ist auch ein Beitrag im Sinne der Umwelt.
Wie können Sie soziale Wirkung im Quartier messbar machen?
Unser Social-Scoring-Modell bewertet Projektqualitäten mit einem Punktesystem, das auf bekannten Kriterien von gif, DGNB und anderen basiert. So können wir auch bisher schwer messbare Qualitäten erfassen.
Wenn wir das Modell konsequent im Prozess anwenden, zeigen wir, wie sich unser Impact und die Projektleistung im Vergleich zu „vor dem Projekt“ verbessern. Dabei gilt: Je größer das Projekt, desto größer ist auch das Impact-Potenzial.
Persönlich gefragt: Warum engagieren Sie sich in dieser Arbeitsgruppe?
Als Akquisiteur bin ich oft im Austausch mit Städten und Kommunen. Oftmals herrscht hier leider noch das Vorurteil, dass wir als Projektentwickler nur profitgetrieben agieren und wenig bis keine sozialen Aspekte bei unseren Projekten berücksichtigen.
Bei Instone kann dem klar widersprochen werden.
Die Kollegen mit einem passenden Tool dabei zu unterstützen, Vorurteile aufzuheben und die Qualität unserer Projekte klar aufzuzeigen – das ist meine Motivation. Wenn dies uns dann noch im Vertrieb unterstützt, umso besser!