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Agora Energiewende

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Denkfabrik

Berlin, Berlin 46.906 Follower:innen

We develop scientifically sound and politically feasible strategies for a successful pathway to climate neutrality.

Info

Agora Energiewende develops scientifically sound and politically feasible strategies for a successful pathway to climate neutrality – in Germany, Europe and internationally. The organisation which is part of the Agora Think Tanks works independently of economic and partisan interests. Its only commitment is to climate action.

Website
https://www.agora-energiewende.org/
Branche
Denkfabrik
Größe
51–200 Beschäftigte
Hauptsitz
Berlin, Berlin
Art
Nonprofit
Gegründet
2012
Spezialgebiete
power sector, think tanks, energy transition, energy, electricity sector, climate change, flexibility, power grid, renewable energy, energy security, energy efficiency, policy, germany, european union, latin america, south america, asia, renewables, wind power und solar power

Orte

Beschäftigte von Agora Energiewende

Updates

  • 📺 Webinar: Powering Europe's industry – competitiveness, electrification and the role of electricity prices The latest fossil price crisis has painfully highlighted the risks and industrial vulnerability that come with the dependence on fossil fuel imports. Decarbonising industrial processes through electrification is key for Europe’s industry as it strengthens both international #competitiveness and #resilience. However, ensuring long-term industrial resilience and driving the transformation forward depends on a range of enabling factors. Against this backdrop, together with Agora Industry and IDDRI we analysed current and future competitiveness gaps across industrial sectors and assessed the specific role of #electricityprices in the transition. Based on a technical analysis by consultancy Compass Lexecon, we derive policy recommendations to align competitiveness and resilience with industrial #decarbonisation. Join us as we discuss the findings with key stakeholders and policymakers in the context of the upcoming EU electrification action plan and initiatives under the EU's Industrial Accelerator Act. 📅 Wednesday, 27 May 2026 🕒 10:00 – 11:30 CEST 👉 Register now: https://lnkd.in/dQHWfntq Murielle Gagnebin

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    Deutschland wird sein Klimaziel für 2030 verfehlen. Das hat der Council of Experts on Climate Change in seinem neuen Prüfbericht festgestellt, der heute veröffentlicht wurde. Laut Expertenrat unterschätzt der geprüfte #UBAProjektionsbericht vor allem die zu erwartenden Emissionen in den Sektoren Gebäude und Energiewirtschaft.  Auf der Pressekonferenz hat der Expertenrat zudem deutlich gemacht: die tatsächliche Klimaschutzlücke ist vermutlich noch größer. Denn aktuell schafft die Bundesregierung bei zentralen Fragen (Heizungstausch, Erneuerbaren-Ausbau, CO₂-Flottengrenzen, CO₂-Preis) neue Unsicherheiten, statt für Investitionen dringend erforderliche Planungssicherheit.   Und Planungssicherheit ist vor dem Hintergrund einer schwächelnden Wirtschaft für Haushalte und Unternehmen eine   wichtige Voraussetzung, um zukunftssichere Investitionen tätigen zu können. Der Expertenrat hat dringend Nachbesserung empfohlen, hier kommt es jetzt auf vier Dinge an: ✅Stromnetzausbau: Den Flaschenhals bei Netzanschlüssen auflösen, denn der bremst schon heute die Elektrifizierung bei Industrie, Wärme und Verkehr.   ✅EEG-Novelle: Kein Ausbremsen – die Reform muss den Ausbau von Wind- und Solarenergie weiterhin verlässlich voranbringen und ihre Integration ins Netz gewährleisten. Denn: Je mehr Erneuerbare, desto attraktivere Strompreise für Unternehmen und Haushalte.  ✅GModG: 2045 muss Schluss mit fossilen Brennstoffen in Heizungen sein. Nur mit einem festen Ausstiegsdatum lässt sich Deutschlands Klimaneutralitätsziel einhalten. Eine klare Perspektive ist wichtig, sowohl für die Stilllegung der Gasnetze als auch für die Dekarbonisierung von Wärmenetzen.   ✅Verlässliche Rahmenbedingungen: Ein verlässlicher CO₂-Pfad auf EU-Ebene (ETS I & II) ebenso wie ein nationaler Mindestpreis im BEHG schaffen Investitionssicherheit, vor allem für Unternehmen.  Mit einer wachsenden Klimaschutzlücke bleibt Deutschland länger abhängig von fossilen Energieimporten, anstatt die Erneuerbaren-Fortschritte auszubauen. Dabei ist die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern vor allem auch entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.  

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    In wenigen Tagen findet die #Energieministerkonferenz auf Norderney statt. Eine entscheidende Frage dort lautet: Wie lässt sich die #Eigenkapitallücke der deutschen Energieversorger schließen? Für den benötigten Ausbau der Energieinfrastruktur fehlen mindestens 13 Milliarden Euro an Eigenkapital. In einer gemeinsamen Studie von Agora Energiewende, der Stiftung Klimaneutralität und uns, Dezernat Zukunft - Institut für Makrofinanzen, haben wir Vorschläge ausgearbeitet, die das Finanzierungsproblem auf allen föderalen Ebenen angehen. Am 1. Juni 2026, 14:00–15:30 Uhr, blicken wir auf die Ergebnisse der Energieministerkonferenz zurück und präsentieren unsere Studienergebnisse in einem interaktiven Webinar. Neben den Studien-Autor:innen werden Antje Fischer (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)), Dr. Maria von Bonin (Bundesministerium der Finanzen), Stefan Hamann (enercity) sowie ein Experte/eine Expertin im Bereich der Kommunalfinanzen mit Ihnen diskutieren: ➡️Wie sieht eine moderne Kommunalpraxis für die #Energiewende aus?  ➡️ Wie werden Energieversorger, #Kommunen und #Länder trotz klammer Kassen handlungsfähig?  ➡️ Und wie kann der #Bund hier unterstützen? Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen konstruktiven Austausch. Frederik Digulla Niels Wauer Max Ostermayer Janek Steitz Mediha Inan Link zur Anmeldung im ersten Kommentar. ⬇️

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    Wir haben uns den Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (#GmodG) angesehen. Um es vorsichtig auszudrücken: ein ernüchternder Entwurf. 🌩️ Besonders besorgniserregend: die Bundesregierung trifft hier keinerlei Festlegungen, um die Klimaneutralität 2045 absichern. Denn im heutigen Stand erlaubt der Entwurf, auch 2045 noch mit 40% fossilem Öl und Gas zu heizen. 🔥 Dieses Offenlassen und "schauen wir später" hat aber schwere Folgen: denn Heizungen laufen in Deutschland meist um die 20 Jahre. Das heißt, heute getroffene Entscheidungen wirken sich schon auf 2045 aus. Und bei Infrastrukturen sind die Investitionshorizonte noch länger: Energieversorger müssen deshalb abschätzen können, wie sich die Gas- und Wärmenachfrage entwickeln werden, um zukunftssichere Investitionsentscheidungen treffen zu können. 💡 Wo jetzt unbedingt nachgesteuert werden muss, schreibt Dr. Corinna Fischer unten genauer auf ⬇️

    Profil von Dr. Corinna Fischer anzeigen

    Project Lead Heat Transition in Buildings, Agora Energiewende

    Mit dem Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GmodG) verabschiedet sich die Bundesregierung von der Klimaneutralität. Kern des Problems: Die „Bio-Treppe“ erlaubt auch 2045 noch, mit 40% fossilem Gas oder Öl zu heizen. Und fossile Heizungen können nun auch nach 2044 weiterbetrieben werden. Wie das mit der gesetzlichen Klimaneutralität vereinbar sein soll, ist völlig unklar.   🌽 Stichwort Landwirtschaft: Der Entwurf sieht vor, den „Maisdeckel“ zu streichen, wonach biogene Brennstoffe höchstens zu 40% aus Getreide oder Mais bestehen dürfen. Das ist problematisch, da so mehr flächenintensive Anbaubiomasse zum Einsatz kommen kann. 🏠 Stichwort Mieterschutz: Positiv ist, dass Vermietende zur Hälfte an den Mehrkosten einer neuen Gas- oder Ölheizung beteiligt werden sollen. Das kann Anreize setzen, klimafreundliche Technologien wie Wärmepumpen oder grüne Fernwärme zu wählen. Allerdings bleiben Defizite: Die Zusatzkosten der letzten „Treppenstufe“ tragen Mietende allein. Und sogar Rückschritte: Neue Gas- oder Ölheizung sollen als Modernisierungsmaßnahme gelten; obwohl es sich eigentlich um Instandhaltungen handelt. ✔️ Positiv: Wichtige Regeln der Europäischen Gebäuderichtlinie werden umgesetzt. So sollen neue Gebäude ab 2030 als Nullemissionsgebäude errichtet werden. Zudem sind Mindeststandards für Nichtwohngebäude vorgesehen, der Ausbau von PV-Anlagen und Ladepunkten in Gebäuden wird gestärkt und im Neubau werden zukünftig auch „graue Emissionen“ ermittelt.   Worauf es jetzt ankommt: 🌍 Klimaschutz nachbessern: den Einsatz fossiler Heizkessel nach 2044 beenden und die Verwendung von Anbaubiomasse eng begrenzen. 🏢 Mieterschutz nachbessern: Vermietende auch an der letzten Stufe der „Biotreppe“ beteiligen. Neue Gas- und Ölkessel dürfen nicht als Modernisierung gelten. Mehr Anreize für erneuerbare Heizungen im vermieteten Bestand schaffen - z.B. bessere Förderung ineffizienter Gebäude mit niedrigen Mieten, in denen die Investitionen schwer zu refinanzieren sind. Oder Kopplung der Modernisierungsumlage an Effizienzverbesserungen. ⚙️ Nachsteuerungsmechanismus scharf stellen: 2030 soll das Gesetz evaluiert werden, Anpassungen sollen folgen. Damit dies keine wertvolle Zeit kostet, sollte direkt im Gesetz festgelegt werden: Wenn der Expertenrat für Klimafragen feststellt, dass der Gebäudesektor sein Ziel verfehlt, greift automatisch eine Regelung, die den Neueinbau fossiler Gas- und Ölkessel verhindert. 🌡️ Fernwärme und Wärmepumpen attraktiv machen: Kostensenkung bei Wärmepumpen zum Beispiel durch eine degressive Förderhöchstgrenze, Senkung der Stromsteuer, verpflichtende Preistransparenz und Preiskontrolle für Fernwärme und eine Reform der Wärmelieferverordnung.   Kurz gesagt: Die aktuelle Ausgestaltung des Gebäudemodernisierungsgesetzes droht fossile Abhängigkeiten zu verlängern und für Verunsicherungen auf unterschiedlichen Ebenen zu sorgen. Für klimaneutrale Gebäude 2045 muss die Bundesregierung dringend nachsteuern.

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    46.906 Follower:innen

    As solar and wind scale across #SoutheastAsia, #batterystorage is becoming essential for building reliable, affordable and flexible power systems. Rising renewable energy is driving demand for storage, while falling technology costs make it more accessible. Together, these shifts have boosted investment confidence in the region, creating an opportunity for governments to decarbonise their power systems. Every ASEAN country has real strengths to build on – from the Philippines' functioning ancillary service markets to Vietnam's strong need for storage in reducing grid curtailment, and Indonesia's battery manufacturing ambitions.  Against this backdrop, Agora expert Dr Supawan Name Saelim, Project Lead Energy Policy Southeast Asia, was invited to a panel at R.A.C.E to Zero held in Kuala Lumpur a couple of weeks ago. The discussion explored how evolving market designs and flexibility mechanisms can unlock the next phase of renewable growth across the region. Her key takeaways included: 🔋 Battery storage has become one of the important enablers of reliable renewable power as solar and wind scale across ASEAN. ☀️ Scaling storage requires more than falling costs, regulatory frameworks are crucial to enable market participation and fair compensation for all storage services. 💡 Global experience points to two proven levers: long-term capacity contracts for large-scale storage, and clear regulations for virtual power plants at the distributed level. Policymakers across Southeast Asia need to establish clear regulatory frameworks for how power systems can value and compensate storage for its full range of services. This will unlock the region’s potential for scaling up storage deployment across Southeast Asia. We thank the organisers for convening this conversation and the fellow panelists for the exchange of perspectives: Christopher Len, PhD, Ezraila Md Isa, Yee Ho Tan, Dr. Ananth Chikkatur and Joel Kwong.

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    Am Montag war ich zu Gast bei den ENERGIETAGEN und habe über Ausbau und Finanzierung von Wärmenetzen gesprochen – ganz herzlichen Dank an die BEW Berliner Energie und Wärme GmbH für die Einladung und an Susanne Huneke, Kerstin Niemeier, Jana Spieß und Manuela Blaicher für die schöne, konstruktive Diskussion! 🔥 Ein großes Thema war das Gebäudemodernisierungsgesetz. Was schon absehbar war: es bringt Planungsunsicherheiten für Energieversorger mit sich und erschwert dadurch den Ausbau von Wärmenetzen. 🚨 Jetzt ist der Referentenentwurf da – und die Folgen für Klimaschutz und klimafreundliche Investitionen sind noch gravierender. Die Biotreppe bleibt nun bei 60% grünen Gasen und Ölen hängen. Mit 40 % Fossilen ist aber keine Klimaneutralität möglich. Und das Betriebsverbot für fossile Heizungen ab 2045 ist gestrichen. Klimafreundlichere Lösungen sehen sich damit unfairer Konkurrenz ausgesetzt. 🌩️ Damit lädt die Bundesregierung die Klimaneutralität auf den Schultern der Kommunen ab. Über kommunale Wärmeplanung, Investitionen ihrer Stadtwerke und ggf. Satzungsgebiete für Wärmenetze können die Kommunen auch viel für die Wärmewende tun. Deutlich wird aber auch: die Bundesregierung drückt sich an dieser Stelle vor ihrer Verantwortung. Agora Energiewende

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    Mit dem Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GmodG) verabschiedet sich die Bundesregierung von der Klimaneutralität. Kern des Problems: Die „Bio-Treppe“ erlaubt auch 2045 noch, mit 40% fossilem Gas oder Öl zu heizen. Und fossile Heizungen können nun auch nach 2044 weiterbetrieben werden. Wie das mit der gesetzlichen Klimaneutralität vereinbar sein soll, ist völlig unklar.   🌽 Stichwort Landwirtschaft: Der Entwurf sieht vor, den „Maisdeckel“ zu streichen, wonach biogene Brennstoffe höchstens zu 40% aus Getreide oder Mais bestehen dürfen. Das ist problematisch, da so mehr flächenintensive Anbaubiomasse zum Einsatz kommen kann. 🏠 Stichwort Mieterschutz: Positiv ist, dass Vermietende zur Hälfte an den Mehrkosten einer neuen Gas- oder Ölheizung beteiligt werden sollen. Das kann Anreize setzen, klimafreundliche Technologien wie Wärmepumpen oder grüne Fernwärme zu wählen. Allerdings bleiben Defizite: Die Zusatzkosten der letzten „Treppenstufe“ tragen Mietende allein. Und sogar Rückschritte: Neue Gas- oder Ölheizung sollen als Modernisierungsmaßnahme gelten; obwohl es sich eigentlich um Instandhaltungen handelt. ✔️ Positiv: Wichtige Regeln der Europäischen Gebäuderichtlinie werden umgesetzt. So sollen neue Gebäude ab 2030 als Nullemissionsgebäude errichtet werden. Zudem sind Mindeststandards für Nichtwohngebäude vorgesehen, der Ausbau von PV-Anlagen und Ladepunkten in Gebäuden wird gestärkt und im Neubau werden zukünftig auch „graue Emissionen“ ermittelt.   Worauf es jetzt ankommt: 🌍 Klimaschutz nachbessern: den Einsatz fossiler Heizkessel nach 2044 beenden und die Verwendung von Anbaubiomasse eng begrenzen. 🏢 Mieterschutz nachbessern: Vermietende auch an der letzten Stufe der „Biotreppe“ beteiligen. Neue Gas- und Ölkessel dürfen nicht als Modernisierung gelten. Mehr Anreize für erneuerbare Heizungen im vermieteten Bestand schaffen - z.B. bessere Förderung ineffizienter Gebäude mit niedrigen Mieten, in denen die Investitionen schwer zu refinanzieren sind. Oder Kopplung der Modernisierungsumlage an Effizienzverbesserungen. ⚙️ Nachsteuerungsmechanismus scharf stellen: 2030 soll das Gesetz evaluiert werden, Anpassungen sollen folgen. Damit dies keine wertvolle Zeit kostet, sollte direkt im Gesetz festgelegt werden: Wenn der Expertenrat für Klimafragen feststellt, dass der Gebäudesektor sein Ziel verfehlt, greift automatisch eine Regelung, die den Neueinbau fossiler Gas- und Ölkessel verhindert. 🌡️ Fernwärme und Wärmepumpen attraktiv machen: Kostensenkung bei Wärmepumpen zum Beispiel durch eine degressive Förderhöchstgrenze, Senkung der Stromsteuer, verpflichtende Preistransparenz und Preiskontrolle für Fernwärme und eine Reform der Wärmelieferverordnung.   Kurz gesagt: Die aktuelle Ausgestaltung des Gebäudemodernisierungsgesetzes droht fossile Abhängigkeiten zu verlängern und für Verunsicherungen auf unterschiedlichen Ebenen zu sorgen. Für klimaneutrale Gebäude 2045 muss die Bundesregierung dringend nachsteuern.

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    Vom Plan zur Praxis: Wie gelingt der Ausbau von Wärmenetzen? Das schauen wir uns am kommenden Montag bei den ENERGIETAGEN an. Wir diskutieren, worauf es in Berlin und anderswo ankommt: 🪙 Finanzierung: Ausreichend Eigenkapital ist die Grundlage für Investitionen – hier sind Bund, Länder und Kommunen gemeinsam gefragt ⚡ Anschluss ans Stromnetz: Wärmenetzplanung ist immer auch Stromnetzplanung – die Wärme der Zukunft ist größtenteils strombasiert 🏫 Planungssicherheit für Hauseigentümer: kommt das Wärmenetz zu mir? Was kann ich sonst tun, und was wird aus dem Gasnetz? Ich freue mich sehr, dabei zu sein! Manuela Blaicher Jana Spieß Kerstin Niemeier Susanne Huneke Agora Energiewende BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

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    Beyond the current Strait of Hormuz crisis, a deeper question looms: are our energy systems prepared for the next disruption, whatever form it takes?   For example, how resilient are our power systems if cyber attacks disrupt digital monitoring tools, especially in contexts where there is high variability in generation? How effectively could energy systems respond to damage of critical assets such as high-voltage transformers and HVDC/subsea cables if replacement were constrained by limited manufacturing capacity, repair logistics, or export controls on specialized inputs? As heat stress intensifies, to what extent could extreme temperature events create prolonged periods of system stress that current reliability standards are not designed to handle? And how should policymakers prepare for a world where intensifying climate impacts, macroeconomic volatility, and geopolitical competition increasingly intersect?   These are a few questions that help to illustrate how sources of stress on energy systems are widening, and many of them sit outside the boundaries of traditional energy security thinking.   Our new discussion paper, Navigating Energy Security Amid an Evolving Risk Landscape, developed in collaboration with Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, sets out to provide a structured foundation for more coordinated and forward‑looking approaches to energy security planning. The paper lays out how the risk landscape has expanded across multiple dimensions and underscores the need for cross-sectoral strategies tailored to each country's unique domestic realities. It also introduces a high‑level framework to help structure thinking around key energy security objectives and related interventions, along with some guidance on how priorities can be carried forward into more concrete action.   Whether you're working in policy, business, or civil society, we hope this provides a useful starting point for the conversations we urgently need to have. Link to download the discussion paper: https://lnkd.in/d6bVXzm2   #EnergySecurity #EnergyPolicy #EnergySystems #Geopolitics #SupplyChainResilience #GridResilience #ClimateResilience #InternationalCooperation #AgoraEnergiewende #AgoraThinkTanks   Agora Energiewende Dimitri Pescia Mathis Rogner Christian Redl Siddharth Goel Intan C. Insa Illgen (she/her) Tim Nees Nattayada Bunphokaew

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    Anlässlich des #PeterbergerKlimadialogs in der letzten Woche wurde ich von WDR aktuell um eine Einschätzung zur deutschen Klimapolitik gebeten.   Mein Fazit: Trotz der aktuellen fossilen Energiekrise plant die Bundesregierung derzeit eine Reihe von Gesetzen, die Gefahr laufen, die Energiewende zu verlangsamen und die Abhängigkeit von teuren Öl- und Gasimporten zu verlängern.     Dazu gehören:   ♦️ #EEG-Novelle & #Netzpaket: Das Netzpaket stellt neue Hürden für den Ausbau der Erneuerbaren auf und setzt zu wenig Anreize für den dringend benötigten Netzausbau. Auch die Streichung der Förderung für kleine Dach-PV-Anlagen ist das falsche Signal an die Bürgerinnen und Bürger, die die Energiewende aktiv mitgestalten wollen.   ♦️ #Kraftwerksstrategie: Ein klimaneutrales Energiesystem braucht Flexibilität, doch die geplanten Ausschreibungen sollten technologieoffen sein. Nur wenn Batteriespeicher und andere Flex-Optionen fair mitbieten können, senken wir die Systemkosten und vermeiden fossile Lock-in-Effekte.   ♦️ #Gebäudemodernisierungsgesetz : Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Das geplante #GMG braucht einen starken Mieterschutz, um zu verhindern, dass weiterhin in teure Öl- und Gasheizungen investiert wird – auf Kosten der Mietenden.   Den Link zur ganzen Sendung gibt es in den Kommentaren!

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